Bahnschwellen zu Türen
Für die sechs Aussentüren der beiden Häuser habe ich vorgesehen, sie gleich wie die alten in Eiche oder Kastanie neu zu bauen. Dazu sind mehr als einen halben Kubikmeter Holz notwendig. Ich konnte nicht widerstehen, als mir Eisenbahnschwellen zu einem sehr guten Preis angeboten wurden. Ich habe deshalb 20 zwei Meter lange und 35 Kilo schwere Eichenbalken neulich als Reserve in meinem Atelier aufgeschichtet. Aber schnell zeigte sich die Krux bei diesem Geschäft: das aussen mehr oder weniger trockene Holz hat innen einen noch viel zu hohen Feuchtigkeitsgehalt um verbaut zu werden. Die Lösung: mit meiner Motorsäge musste ich die Schwellen zu 45 Millimeterbrettern zersägen.
Jetzt lagern die Bretter zum Trocknen im Atelier.
Fazit: Alles hat seinen Preis. Wenn nicht in Euro, dann in zusätzlicher Arbeit.
Gleich drei dieser Mitesser habe ich heute auf meinen Rüebli gefunden. Anders als bei den Kartoffel- und den Spargelkäfern lasse ich diesmal aber Milde walten. Eigentlich ungerecht denen gegenüber. Aber diese schönen Raupen sind ja auch nicht so radikal gefrässig und überlassen mir anschliessend nach ihrem Mahl das ganze Rüebli zum Essen. Und im nächsten Sommer kann ich mich wieder an noch schöneren Faltern erfreuen.
Die ersten Waschgänge hat sie jedenfalls perfekt abgearbeitet.
Kreissäge, Hobel- und Schleifmaschine… nach zehn Jahren Aufenthalt im Lagerraum steht alles an einem neuen Platz und wartet darauf, bedient zu werden. Irgend wie habe ich das Gefühl, auch die Maschinen seien glücklich, endlich an ihrem Bestimmungsort angekommen zu sein.